[...] Ganz das Entgegengesetzte ist von der Chemie zu sagen, welche von der ausgebreitetsten Anwendung und von dem grenzenlosen Einfluss aufs Leben sich erweist.
Man kann den Vandalen in Angst und Schrecken versetzen, wenn man gegen seine Gewalt doppelte Gewalt setzt, aber ihn das Denken lehren ist eine andere Sache.
Solange ein Mensch in der Sexualität noch unausgekostete Möglichkeiten der Wonne ahnt, kann er und soll er das sexuelle Leben nicht aufgeben. Er würde dann in dem Glauben leben, dass er etwas versäumt und verloren hat; und wenn es auch ein noch so großer Irrtum ist, wird ihn diese falsche Vorstellung immer wieder unwiderstehlich zu sexuellen Erlebnissen hinreißen.
Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unsern menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat [...] in zweiter und dritter Linie [...] ganz andre, unvorhergesehene Wirkungen.